Auf die Einstellung kommt es an

Man wird sich doch einmal selbst ein Bein stellen dürfen. Klingt unklug, und das ist es auch. Dennoch habe ich mit mir einen kleinen Selbsttest durchgeführt. Ich habe mir am frühen Morgen vorgenommen, schlecht gelaunt aufzustehen und den Tag mürrisch zu begehen. Hinzufügen muss ich, dass das generell nicht meine Einstellung ist. Aber ich wollte einmal sehen, was passiert, wenn einen negative, unzufriedene Gedanken leiten. Mir ist bewusst, dass man die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, nicht verallgemeinern kann, aber sie geben einen Hinweis auf das, was mir wichtig ist.

Schlechte Laune – schlechte Erlebnisse

Also, schlecht gelaunt aufgestanden, dann hat mich sofort der Straßenlärm genervt, es kamen bald die Müllleute, die mit lautem Geklapper die Tonnen geleert haben. Als der Briefträger durch war, musste ich feststellen, dass ein wichtiger Brief, den ich erwartet hatte, fehlte. Ein Telefonat verlief eher unbefriedigend, weil ich an einem fehlenden Detail angeblich Schuld war, und als ich dann zum Einkaufen ging, hatte ich meine schöne Einkaufsliste zu Hause vergessen.

Freundlichkeit kein Zufall

Ich beschloss, den Test abzubrechen. Ich musste mir regelrecht deutlich sagen, dass der Test vorbei ist, dass ich auch nicht so ein Griesgram bin und dass ich viel häufiger freundliche Reaktionen und Situationen erlebt habe, wenn ich ausgeglichen und positiv gestimmt durch den Tag gelaufen bin.

Es dauerte (natürlich) nicht lange, bis der Spuk vorbei war und sich meine Erlebnisse normalisiert hatten. Also, dass man mir freundlich begegnet und viele Einzelheiten ganz mühelos zusammenpassten.

Innere Einstellung wichtig

Ja, es war ein einzelner Test an einem einzelnen Tag. Und dennoch hat dieser Test einen weitreichenden Hintergrund. Bereits die griechischen Philosophen haben darauf hingewiesen, wie sehr das Erleben von der inneren Einstellung abhängt. Es finden sich dazu Beispiele in der Bibel und bei berühmten Autoren und Schriftstellern. Shakespeare z. B. formulierte einst: „An sich ist nichts weder gut noch böse, allein das Denken macht es dazu.“ Ihn zitiert auch die amerikanische Bewusstseinsexpertin Mary Baker Eddy und liefert dazu eine Reihe eigener Beobachtungen. Sie sagt zum Beispiel: „Der Mensch ist harmonisch, wenn er von Seele regiert wird.“ Ähnliches sagt der amerikanische Neurochirurg Eben Alexander.

Denken prägt Erfahrungen

Es lohnt sich einfach, über den Einfluss des eigenen Denkens auf das tägliche Erleben nachzudenken. Auch wenn es sich für Sie so anfühlt, als würden Sie mit einer solchen Haltung Neuland betreten, werden Sie erkennen können, dass diese Haltung weltweit wertgeschätzt und genutzt wird. Also: Niemand muss sich selbst ein Bein stellen und dann Schlechtes erleben. Im Gegenteil, die Erwartung, gelassen und erfolgreich durch den Tag zu kommen, steht jedem offen. Ein wenig Optimismus, ein wenig Vertrauen in die guten Seiten jedes Menschen, etwas Gottvertrauen, und vieles läuft besser als sonst. Viel Erfolg dabei.

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