Großzügigkeit macht glücklich

Vielleicht haben Sie das Fachmagazin „Nature Communications“ gerade nicht gelesen. Das kann vorkommen. Vielleicht haben Sie auch vom internationalen Forscherteam um So Young Park von der Universität Lübeck noch nie gehört. Geschenkt.

Worauf es mir ankommt, ist das Thema ihres Experiments, das vor einigen Monaten in Zürich durchgeführt wurde. Es ging dabei um großzügige Handlungen wie Schenken und Spenden. Das Ergebnis: Es werden im Gehirn Glücksgefühle ausgelöst.

Geschenke für andere und für sich selbst

25 Probanden erhielten jeweils 25 Franken mit dem Auftrag, das Geld für andere Menschen auszugeben, beispielsweise um einem Freund ein Geschenk zu machen. Und die anderen 25 aus der Kontrollgruppe mussten versprechen, das Geld ausschließlich für sich selbst auszugeben.

Das Ergebnis war, vielleicht wenig verwunderlich, dass die großzügig eingestellten Probanden günstigere Entscheidungen trafen. Und in der Studie wurde weiterhin beobachtet, dass im Gehirn Großzügigkeit mit Glücksgefühlen verknüpft ist. Am Ende dieser Tests wurde beschrieben, dass sich nach Auffassung der Autoren aus dieser Studie weitreichende Folgen für die Gesellschaft zeigen. Die Ergebnisse könnten genutzt werden, um persönliches Glücksempfinden zu fördern.

Großzügigkeit und neuronale Verknüpfungen

In der Universität Lübeck wurde diese Arbeit mithilfe von funktioneller Magnetresonanztomographie durchgeführt. Eine Methode, die in der Universität wissenschaftlich korrekt genutzt wird. Es war möglich, neuronale Verknüpfungen nachzuweisen. Aber ich denke, es ist keine Übertreibung, darauf hinzuweisen, dass es auch allgemeine Überlegungen gibt, in denen Großzügigkeit, durch Geschenke, Hilfeleistungen und Spenden, zu ähnlichen Ergebnissen führt. Man hat die Hirnaktivität beobachtet, und in einem weiteren Experiment wurde klar, dass auch hier die Studienteilnehmer großzügigere Entscheidungen trafen.

Der Mensch harmoniert mit seinem göttlichen Prinzip

In dem inspirierenden Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ schreibt die Autorin Mary Baker Eddy öfter über Glück und Unglück. In diesem Buch geht es eher darum zu verstehen, was der Einzelne als Glück empfindet und was wichtig ist, um in einem glücklichen Leben miteinander zu kommunizieren. Da heißt es in dem Kapitel „Die Wissenschaft des Seins“: „Um wahrhaft glücklich zu sein, muss der Mensch mit seinem Prinzip, der göttlichen Liebe, harmonieren; der Sohn muss im Einklang mit dem Vater sein, in Übereinstimmung mit Christus. Der göttlichen Wissenschaft zufolge ist der Mensch in gewissem Grade so vollkommen wie das Gemüt, das ihn bildet.“

Hier geht es also um gemeinsame Interessen, den Wunsch, aufeinander einzugehen und darauf zu achten, dass es nicht allein um das Gespräch zwischen einzelnen Menschen geht, sondern es geht auch, wie es eben hieß, um die Übereinstimmung mit Christus. Sie finden hier eine kurze Beschreibung des Christus: „Christus drückt Gottes geistige, ewige Natur aus. Der Name ist gleichbedeutend mit dem Messias und bezieht sich auf die Geistigkeit, die in dem Leben, das Christus Jesus verkörperte, gelehrt, veranschaulicht und demonstriert wurde. Der eigentliche Name unseres Meisters war im Griechischen Jesus der Christus; aber Christus Jesus bezeichnet besser den Gott-Ähnlichen.“

Das eigene Verhalten prägt Glücksgefühle

Egal, ob es um die Studie der Universität Lübeck in diesen Tagen geht oder das, was von Mary Baker Eddy vor über 120 Jahren gesagt wurde: Großzügigkeit ist wichtig, sie hat eine Bedeutung im täglichen Erleben und das generöse Verhalten wie auch die damit verknüpften Glücksgefühle sollten das eigene Verhalten prägen.

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