Positive Erwartungen verlängern das Leben

Kürzlich schrieb die Süddeutsche Zeitung darüber, dass sich derjenige, der sich für fit und aktiv hält, tatsächlich auch gesünder lebt. Da wird wohl jeder zustimmen. Und womöglich werden die sportlich Aktiven wie selbstverständlich darüber sprechen, dass sie besser als sogenannte Bewegungsmuffel lieber draußen unterwegs sind, als irgendwo in einem muffigen Zimmer zu dösen. In eben genanntem Artikel heißt es: „Sogar Gesundheit und Lebenserwartung sind weniger vom tatsächlichen Verhalten abhängig, sondern von der eigenen Einschätzung.“ Zu diesem Ergebnis kommen Psychologinnen der Universität Stanford.

Lebenserwartung vom Verhalten abhängig

Na, das kann für jeden etwas Gutes bedeuten. In diesem Forschungsinstitut wurden 61.000 Erwachsene ausgewertet, deren Lebensumstände, Gesundheit und Selbsteinschätzung erfasst wurden. Und es hieß: „Die Wahrscheinlichkeit, in den folgenden 20 Jahren zu sterben, war bei jenen um 71 % erhöht, die sich selbst als weniger aktiv im Vergleich zu ihrer Altersgruppe einschätzen.“

Mehr Aktivität zu besseren Erkenntnissen

Nun gibt es bestimmt viele Beschreibungen, was Menschen unter aktivem Handeln verstehen. Das kann Sport sein, das kann Musik sein, das können Treffen mit Freunden und das Lernen neuer Sprachen und Fertigkeiten sein. Es gibt wohl kaum einen Bereich, der nicht durch ein aktives Handeln zu mehr Freude und Bewegung führen kann. Und es wird kaum einen Bereich geben, der nicht durch mehr Aktivität zu neuen Erkenntnissen führt.

Denken fördert bessere Bewegung

Vielen Menschen ist klar, dass eine bessere Bewegung zunächst einmal im Denken stattfindet. Da gibt es so viele Beispiele, die die Menschen anregen, entweder neu oder bereitwilliger über das eigene Denken zu sinnieren. Ich lese sehr häufig aus dem Buch „Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“, in dem ich Beschreibungen finde, die aus einem neuen Betrachten zu neuen Erkenntnissen führen. Dazu ein Beispiel:

Da heißt es von der amerikanischen Heilerin Mary Baker Eddy:

„Wir müssen uns darüber klar werden, wie die Menschen den Körper regieren – ob durch den Glauben an Gesundheitslehren, an Medikamente oder an Willenskraft. Wir sollten uns darüber klar werden, ob sie den Körper durch den Glauben an die Notwendigkeit von Krankheit und Tod, von Sünde und Vergebung oder von dem höheren Verständnis aus regieren, dass das göttliche Gemüt vollkommen macht, dass durch die Wahrheit auf das sogenannte menschliche Gemüt wirkt, dahin führt, allen Irrtum aufzugeben und zu erkennen, dass das göttliche Gemüt das einzige Gemüt und der Heiler von Sünde, Krankheit, Tod ist. Dieser Vorgang des höheren geistigen Verständnisses veredelt die Menschheit, der Irrtum verschwindet und nichts übrig bleibt, was Untergang oder Strafe verdient. (Seite 251).

Höheres geistiges Verständnis zu gedanklicher Fitness

Wenn Sie diese Aussage in aller Ruhe durchdenken, merken sie, dasses nicht nur um körperliche Fitness geht, sondern viel entscheidender ist das generelle Denken darüber, wie wir das sogenannte göttliche Gemüt in unserem täglichen Handeln und Tun nutzen. Die Wirkung ist viel größer, als nur sportlich zu sein. Geht um das höhere geistige Verständnis, ist unser Leben regelrecht edel, und der Irrtum, man könnte auch sagen alle Sorgen, Schmerzen und Beschwerden können verschwinden, weil bei uns nichts übrig bleibt, was uns einschränken könnte oder krank macht.

Darum schreibt Werner Bartens in der Süddeutschen: negativen Erfahrungen gehen negative Erwartungen voraus – wer damit rechnet, krank zu werden, wird auch er krank. Umso eher gilt der andere Aspekt: wer damit rechnet, gesund zu sein, wird es auch besser schöner erleben.

1
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
1 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
1 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
1 Kommentatoren
Martingag Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Martingag
Gast

Hi All im newbie here. Good post! Thx! Thx!