Sehen Sie auch manchmal rot?

Rot ist rot und blau ist blau. Nun ja, so einfach ist es nicht. Abgesehen von hellrot, dunkelrot, blutrot gibt es bei allen Farben immense Unterschiede, Abstufungen. Und, was noch hinzukommt, wohl jeder Mensch sieht eine Farbe anders als der Nachbar.

Nun gibt es Studien, wonach fröhlich gestimmte Menschen eine Farbe anders wahrnehmen als traurige Menschen.

Wahrnehmung ist veränderlich

Ob das eigene Kleid, der teure Pullover nun grün oder orange ist, mag nicht so entscheidend sein. Aber wenn die eigene Stimmung unsere Wahrnehmung trübt oder erhellt, dann lohnt es sich darüber nachzudenken, ob man nicht die eigene Stimmung, das eigene Bewusstsein besser pflegen kann. Man kann, denn man ist ja der Stimmung nicht wehrlos ausgeliefert. Optimistischer in den Tag gehen, dankbar sein für die kleinen oder auch größeren Aufmerksamkeiten der Mitmenschen und nicht ständig den Blick auf das Negative gerichtet halten.

Die Huffington Post berichtete von einer Studie, in der es heißt (Huffington Post, 6.7.2016): „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Stimmung und Emotionen die Art und Weise beeinflussen können, wie wir die Welt um uns herum sehen“, folgert Christopher Thorsenson, Forscher an der University of Rochester, aus den Ergebnissen der Studie.“

Und etwas später heißt es: „Traurigkeit speziell schädigt die grundlegenden visuellen Wahrnehmungsprozesse, die am Erkennen der Farbe beteiligt sind.“

Mehr Farbe ins Bewusstsein lassen

Durch bewusstes Offensein für die bunten, leuchtenden Momente im Alltag jenseits von Rot oder Grün, auch durch Herzlichkeit und gedankliche Frische im eigenen Bewusstsein werden manche düsteren Beobachtungen weichen und Licht fällt ins bewusste Erleben. Der Alltag ist nicht so grau und trüb, wie man manchmal glaubt.

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