Wie Ruhe und Gelassenheit zu Erfolg im Job führen

Vielleicht kennen Sie folgendes Spiel aus politischen Fernsehsendungen. Ein neuer Minister wird vorgestellt, ein neuer Vorstandsvorsitzender eines großen internationalen Unternehmens tritt sein Amt an oder andere Persönlichkeiten werden der Öffentlichkeit präsentiert.

Dann kommt die Bitte des Moderators: Bitte ergänzen Sie den folgenden Satz. Manche dieser Sätze sind wirklich interessant, andere humorvoll und wiederum andere sollen zu völlig neuartigen Überlegungen anregen.

Mir fiel kürzlich die Überschrift eines Artikels ein, die lautete: Wenn Manager meditieren. (Focus, 30. 1. 2015) Und ich dachte darüber nach, wie man diesen Satz wohl fortsetzen könnte. Versuchen Sie es selbst einmal.

Wenn Manager meditieren, dann …

Wenn Manager meditieren, dann müssen sie sich wohl ziemlich hilflos fühlen. Oder: Wenn Manager meditieren, dann wissen sie bestimmt nicht, wie es weitergehen soll. Ich habe auch im Freundeskreis diesen Satz vorgelegt und sehr häufig ähnliche Antworten bekommen. Es sieht so aus, als würden Manager und Meditieren einfach nicht zusammenpassen. Doch das ist eine völlig falsche Sicht.

Meditieren, und da gibt es sicherlich viele unterschiedliche Varianten, soll helfen, dass Manager und Führungspersönlichkeiten in der Wirtschaft und Politik sich nicht immer weiter in zusätzliche Aufgaben, Anforderungen und Belastungen hineinstürzen.

Manche Entscheidungen könnten besser sein, wenn sich diese Menschen mit mehr Ruhe und Umsicht, mit Gelassenheit und Achtsamkeit zu vernünftigen, überlegten und inspirierten Entscheidungen bekennen würden.

Entscheidungen in Ruhe und Gelassenheit treffen

Vor einem knappen Jahr gab es in Davos, im Rahmen der jährlichen Weltwirtschaftskonferenz, ein Seminar, das Managern zu neuen Einsichten über ihre Arbeit verhelfen sollte. Wie berichtet wurde, war es für diese viel beschäftigten Unternehmer nicht einfach, gelassen zu sein, einander zuzuhören, einen klaren Kopf angesichts vieler Termine zu bewahren.

Wenn es in diesem Seminar eher um Atemtechniken ging, so stand ein wichtiger Satz quasi als Überschrift über der Veranstaltung. Der Achtsamkeitstrainer Jon Kabat-Zinn hat folgenden Satz formuliert: „Der Augenblick ist alles, was wir haben, die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft noch nicht da. Genießt das Hier und Jetzt.“

Und es gibt zahllose Zeitschriftenartikel, besonders in Management-Zeitschriften, in denen darauf hingewiesen wird, dass viele Entscheidungen besser wären, würden die Entscheidungsträger nicht immer über das Morgen oder Übermorgen, sondern über das Heute nachdenken.

Wir leben im Heute

Gelassenheit, und damit meine ich eine innere, vertrauensvolle Ruhe, ist eine hervorragende Grundlage für sinnvolle Entscheidungen. Nachvollziehbar sind durchaus Erwiderungen, wonach man eben genau diese Zeit und Ruhe nicht habe und daher im Eiltempo durch den Tag hetzen müsste. Und doch geht es anders.

Auch die Gründerin der Huffington Post, einer weltweit erscheinenden Online-Plattform in über zehn Sprachen, Arianna Huffington, hat die Schattenseiten dieser Hast erlebt und legt nach einem Burnout-Zusammenbruch Wert auf diese Achtsamkeit. Und in ihren Beiträgen betont sie die Feststellung, dass Achtsamkeit gegenüber sich selbst und gegenüber dem Anderen zu mehr Verständnis, Austausch und frischen, neuen Ideen führt.

Bewusstsein pflegen durch Achtsamkeit

Der innere Frieden wird aus einer höheren Quelle gespeist, die manche Menschen als Gott bezeichnen. Es gibt andere Begriffe, die diese energiespendende Quelle sehr einfühlsam beschreiben. Um von ihr gespeist zu werden, muss man sich nicht unbedingt auf eine Yogamatte setzen oder den Raum, in dem man sitzt, mit Kerzen schmücken.

Das ist möglich, aber es ist nicht erforderlich. Diese fürsorgliche Quelle, diese spirituelle Macht zum Guten, steht jedem Menschen zur Verfügung. Meditation, Gebet, Aufgeschlossenheit und Empfänglichkeit für Spiritualität können auch viel beschäftigte Manager, und jeden anderen Menschen genauso, in eine Atmosphäre der Achtsamkeit und Wahrnehmung für das Gute, führen.

Unter diesem Aspekt würde ich den oben angeführten Satz wie folgt beenden: Wenn Manager meditieren, dann werden sie viel Gutes für sich, für ihre Firma und für ihr Land erreichen.

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Johna370
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Johna370

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